* 5. August 1950 in Reit im Winkl
„Gold-Rosi“ –
Doppel-Olympiasiegerin Ski Alpin
In allen drei alpinen Skiwettbewerben einer Winter-Olympiade eine Medaille, darunter zwei goldene in Abfahrt und Slalom – keine andere alpine Skiläuferin hatte dies vor 1976 erreicht. „The Rosi Games“ titelten englische Medien über die Winterspiele von Innsbruck. Im gleichen Jahr wurde Rosi Mittermaier (WSV Reit im Winkl) Weltmeisterin in der Kombination und Gesamtweltcupsiegerin. Die Fachjournalisten wählten sie zur Sportlerin des Jahres. Seither ist sie als „Gold-Rosi“ bekannt. Doch nicht allein der sportliche Erfolg stempelt Rosi Mittermaier, seit 1980 mit dem ehemaligen Skirennläufer Christian Neureuther verheiratet, zum Idol. Vielmehr zeichnen dafür auch das Charisma ihrer Gesamtpersönlichkeit und das von gesellschaftlichem Engagement gekennzeichnete Leben nach der Karriere verantwortlich. Mittermaier widmet sich intensiv dem Charity-Gedanken. Sie ist Schirmherrin der Kinder-Rheuma-Stiftung, Botschafterin des Europäischen Parlaments für Sport, Toleranz und Fairplay und engagiert sich für organtransplantierte Kinder beim Verein Kinderhilfe Organtransplantation.
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„Rosi, Rosi, noch einmal“: Nach dem Slalom-Olympiasieg 1976
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Idol dank Sport und Persönlichkeit
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Bild: Hans Borchert