* 18. Mai 1912 in Frankfurt am Main
† 14. August 1971 in Bad Soden
Universalsportler, Sportfunktionär, Multitalent
Georg von Opel war von 1932 bis 1953 ein Ruderer von Weltklasse. Er trat im Einer, Vierer und Achter an, gewann sieben Deutsche Meisterschaften und insgesamt 116 Rennen. Er startete 1932 und 1933 bei der Henley-Regatta in London im Einer und musste sich bei der Olympiaausscheidung 1936 nur dem späteren Olympiasieger Gustav Schäfer beugen. Der Spross der berühmten Autodynastie gilt als einer der letzten Universalsportler und war Mitglied in 70 Vereinen. Von Opel war Schütze, Radfahrer, Reiter, Autorennfahrer, Skiläufer, Boxer und Tennisspieler und engagierte sich ehrenamtlich: 1951 gründete er die Deutsche Olympische Gesellschaft (DOG) zur Finanzierung der Olympia-Teilnahme 1952 in Helsinki und war Ideengeber für den „Goldenen Plan“ zur Schaffung von Sportstätten. Von 1957 bis 1969 führte er den Deutschen Schützen-Bund als Präsident. Dem Nationalen Olympischen Komitee gehörte er von 1951 bis zu seinem frühen Tod 1971 an, Mitglied im Internationalen Olympischen Komitee war er ab 1966. Georg von Opel war 1967 zusammen mit Willi Daume auch Mitbegründer der Stiftung Deutsche Sporthilfe. Seine Devise: „Wer Sport treibt, wird was.“
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Erfolgreicher Ruderer: Georg von Opel
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Von Opel: „Wer Sport treibt, wird was“
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Bild: Hans Borchert