* 16. Februar 1917 in Hagen
† 25. August 1987 auf Juist
Sportpolitiker – stärkte den Stellenwert des Sports
Willi Weyer, als FDP-Politiker Innenminister und stellvertretender Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, stärkte den Stellenwert und die gesellschaftliche Akzeptanz des Sports. Während seiner Zeit als Präsident des Deutschen Sportbundes (DSB) von 1974 bis 1986 stieg die Mitgliederzahl von 13 auf 19 Millionen. Mit verantwortlich war die unter Weyer weitergeführte Trimm-Dich-Aktion. Die Breitensportkampagne brachte Millionen Menschen zu Bewegung und Sport. Weyer selbst sah in der Öffnung der Vereine für den Trimmsport den größten Erfolg seiner Amtszeit. Als DSB-Präsident intensivierte der frühere Wuppertaler Sportdezernent auch die Sportbeziehungen mit der DDR und der Sowjetunion und bewirkte ein Zusammenrücken des organisierten Sports. Weyer verzichtete auf die Bundeszuschüsse zu den Personal- und Sachkosten des DSB (jährlich 3,5 Mio. D-Mark) und wahrte so die Unabhängigkeit des Sports. Nicht nur im DSB, auch in 30 Jahren als Präsident des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen (1957 bis 1987) hat Weyer Spuren hinterlassen, insbesondere in der Förderung des Breitensports.
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Willi Weyer präsentiert 1975 das Symbol der „Trimm-dich“-Bewegung
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Breitensport-Förderer Weyer
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