Ulrich Hoeneß

* 5. Januar 1952 in Ulm

Topmanager mit sozialem Gewissen

Die sportliche wie wirtschaftliche Ausnahmestellung des FC Bayern München im deutschen Fußball ist direkt mit Uli Hoeneß verbunden. Als er 1979 nach 239 Bundesligaspielen (86 Tore) aufgrund chronischer Kniebeschwerden die aktive Karriere beendete, übernahm Hoeneß mit 27 Jahren den Managerposten. Danach gewann der FC Bayern die Champions League (2001), den UEFA-Pokal (1996) sowie bis 2009 16-mal die Deutsche Meisterschaft und neunmal den DFB-Pokal. Der Klub wird zu den wirtschaftlich solidesten in Europa gerechnet. Als Spieler des FC Bayern gewann Hoeneß je dreimal den Europapokal der Landesmeister und die Deutsche Meisterschaft sowie einmal den DFB-Pokal. Mit der Nationalmannschaft (35 Spiele, fünf Tore) war der Außenstürmer Weltmeister und Europameister geworden. Seit November 2009 ist Uli Hoeneß Präsident des FC Bayern München e.V., seit März 2010 Vorsitzender des Aufsichtsrats der AG.
 
Hoeneß gilt als Visionär der Fußball-Bundesliga und genießt hohes Ansehen als Topmanager. 1999 wählte ihn eine Fachzeitschrift als ersten Fußballmanager zum „Unternehmer des Jahres“. Geschätzt wird Uli Hoeneß, der 1982 den Absturz eines Propellerflugzeugs überlebte, auch für seine Hilfs- und Spendenbereitschaft. Neben vielfältig praktizierter persönlicher Hilfe initiiert Hoeneß immer wieder Benefizspiele des Vereins. Außerdem bündelte er die umfangreichen sozialen Aktivitäten des deutschen Rekordmeisters in dem „FC Bayern München Hilfe e.V.“
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