Marika Kilius bildete in den 1960er Jahren zusammen mit Hans-Jürgen Bäumler das deutsche „Traumpaar“ im Eiskunstlauf. Das populäre Duo siegte zweimal bei Weltmeisterschaften und von 1959 bis 1964 sechsmal in Folge bei Europameisterschaften. Bei den Olympischen Spielen allerdings mussten sich Kilius/Bäumler 1960 hinter den Kanadiern Wagner/Paul und 1964 hinter ihren großen Konkurrenten, dem russischen Paar Belousowa/Protopopow, mit Silbermedaillen zufrieden geben. Die Medaille von 1964 wurde wegen eines vorher unterzeichneten Profivertrags sogar aberkannt, doch 1987 bekamen Kilius und Bäumler das Edelmetall vom IOC zurück und wurden vollständig rehabilitiert.
Schon mit ihrem ersten Partner Franz Ningel war Marika Kilius 1957 Zweite der Weltmeisterschaften und ein Jahr zuvor WM-Dritte geworden sowie dreimal Dritte bei Europameisterschaften. 1958 gewann die Frankfurterin auch im Rollkunstlauf auf Asphalt einen WM-Titel, konzentrierte sich danach jedoch auf die Eiskarriere. Mit ihrem neuen Partner Hans-Jürgen Bäumler bildete Marika Kilius ab 1957 ein Paar, das die Massen verzauberte. Bis 1964 bestritt das rein sportlich verbundene Duo unter Trainer Erich Zeller eine außerordentlich erfolgreiche Amateurkarriere. Danach begeisterten „Kilius/Bäumler“ die zahlreichen Fans in Filmen und noch bis ins Jahr 1981 bei Eisrevuen.
Marika Kilius siegte im Paarlauf zweimal bei Welt- und sechsmal bei Europameisterschaften
Foto: dpa Picture-Alliance GmbH
Kilius/Bäumler – ein Paar, das die Massen begeisterte
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Marika Kilius siegte im Paarlauf zweimal bei Welt- und sechsmal bei Europameisterschaften
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