Er war Olympiasieger, Weltmeister, dreifacher Sieger der Vierschanzentournee. Und obendrein war es Helmut Recknagel, der im Jahr 1957 als erster nicht-skandinavischer Skispringer seit Beginn der Wettkämpfe 1883 am Holmenkollen gewann. Drei Jahre später siegte er erneut in Oslo und feierte als Olympiasieger auf der Großschanze seinen größten Triumph. Bei den Spielen 1960 in Squaw Valley war er auch Fahnenträger der gesamtdeutschen Mannschaft. Bei Weltmeisterschaften siegte Recknagel 1962 auf der Großschanze und gewann 1958 (Großschanze) und 1962 (Normalschanze) jeweils eine Bronzemedaille. Im Jahr 1962 wurde der Athlet vom SC Motor Zella-Mehlis zum DDR-Sportler des Jahres gekürt. Nach den Olympischen Spielen 1964 beendete er seine Karriere.
Helmut Recknagel studierte Veterinärmedizin, promovierte 1973 und arbeitete als Fachtierarzt für Lebensmittelhygiene. Dem Sport blieb er bis Anfang der 1990er Jahre als Sprungrichter verbunden, zudem war er von 1970 bis 1990 Persönliches Mitglied im Nationalen Olympischen Komitee der DDR.
Olympiasieger, Weltmeister, Sieger Vierschanzentournee
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Helmut Recknagel landet im Januar 1960 bei der Olympiaausscheidung in Oberhof/Thüringen
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