Eberhard Schöler

* 22. Dezember 1940 in Flatow/Westpreußen
 

Tischtennis-Pokerface
mit Fairplay und Erfolg

 
 
 
Er war Deutschlands erster Weltklassespieler im Tischtennis. Seine größten Erfolge feierte Eberhard Schöler 1969 bei den Weltmeisterschaften in München mit dem Gewinn der Silbermedaillen im Einzel und mit der Mannschaft. Dritte Plätze im Einzel bei Weltmeisterschaften belegte er 1965 und 1967. Bei Europameisterschaften gewann er 1962 und 1964 Bronzemedaillen im Einzel. Zudem holte der Defensivspieler, „Mister Pokerface“ genannt, weitere WM- und EM-Medaillen mit der Mannschaft, im Doppel sowie im Mixed. 1971 gewann er mit seiner Frau Diane (geb. Rowe) WM-Bronze. Dass Schöler zwischen 1962 und 1971 neunmal Deutscher Einzel-Meister wurde und zwischen 1962 und 1979 mit der DJK TuSA 06 Düsseldorf und mit Borussia Düsseldorf (ab 1968) zwölf nationale Mannschaftsmeisterschaften gewann, zeigt seine nationale Dominanz. Zudem galt er in seiner aktiven Zeit auch als „Mister Fairplay“.
 
1974 beendete Eberhard Schöler seine internationale Karriere und übernahm Ehrenämter im Deutschen Tischtennis-Bund sowie im Europa- und Weltverband. Im nationalen Verband war er 26 Jahre lang Sportwart beziehungsweise Vizepräsident. So steuerte Schöler den Aufstieg des deutschen Tischtennis in die Weltelite.
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