Entwicklung

Die Hall of Fame des deutschen Sports wurde 2006 vom damaligen Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Sporthilfe, Hans Wilhelm Gäb, initiiert, 2008 im Historischen Museum Berlin im Beisein des damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler offiziell gegründet und befindet sich kontinuierlich im Aufbau.

2006: Zur Gründung am 28. April Aufnahme der acht Preisträger der Goldenen Sportpyramide aus den Jahren 2000 bis 2006, die damit bereits für ihr Lebenswerk ausgezeichnet worden sind (Hans Günter Winkler, Uwe Seeler, Rosi Mittermaier-Neureuther, Manfred Germar, Roland Matthes, Ingrid Mickler-Becker, Max Schmeling, Franz Beckenbauer) zusammen mit den beiden größten Führungspersönlichkeiten der Stiftung Deutsche Sporthilfe, Josef Neckermann und Willi Daume. (Summe= 10)

2007: Aufnahme von Heiner Brand als Preisträger der Goldenen Sportpyramide. (Summe = 11)

2008: Aufnahme von insgesamt 29 posthumen Mitgliedern bei der Gründungsfeier, um Persönlichkeiten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auszuzeichnen, sowie von Steffi Graf als Preisträgerin der Goldenen Sportpyramide, Sportfunktionär Berthold Beitz und Kanutin Birgit Fischer. (Summe = 43)

2009: Aufnahme von Uli Hoeneß als Preisträger der Goldenen Sportpyramide. (Summe = 44)

2010: Aufnahme von Kati Witt als Preisträgerin der Goldenen Sportpyramide. (Summe = 45)

2011: Aufnahme von 21 neuen Mitgliedern, die in der Zeit von 1945 bis zu den Olympischen Spielen in München 1972 herausragende sportliche Erfolge erzielen konnten. Von ihnen erhält Heide Ecker-Rosendahl zudem die Goldene Sportpyramide. (Summe = 66)

2012: Aufnahme von Henry Maske als Preisträger der Goldenen Sportpyramide und von fünf neuen Mitgliedern, die „Besondere Biografien“ aufweisen „im Einsatz für die Werte des Sports", „durch die NS-Zeit", „durch das Thema Doping" sowie „durch die Teilung Deutschlands". (Summe = 72)

2013: Aufnahme von Willy Bogner als Preisträger der Goldenen Sportpyramide sowie von drei neuen Mitgliedern, die „Besondere Biografien“ aufweisen „im Einsatz für die Werte des Sports", „als besonderer Kämpfer" bzw. „als Ideengeber des Sports". (Summe = 76)

2014: Aufnahme von Jochen Schümann als Preisträger der Goldenen Sportpyramide sowie von vier neuen Mitgliedern in den Rubriken "Olympische und paralympische Idee" und "Jubiläum der Fußball-WM 1974" / Zudem Niederlegung der Auszeichnung Goldene Sportpyramide durch Uli Hoeneß im April 2014 auf eigenen Wunsch, wodurch auch automatisch seine Mitgliedschaft in der „Hall of Fame des deutschen Sports“ endete (Summe = 80)

2015: Aufnahme von Joachim Löw als Preisträger der Goldenen Spotpyramide sowie fünf neuen Mitgliedern, die in ihren Sportarten jeweils Geschichte geschrieben haben (Summe = 86)

2016: Aufnahme von 16 neuen Mitgliedern, die in der Zeit nach den Olympischen Spielen in München 1972 bis zur Wiedervereinigung 1990 herausragende sportliche Erfolge erzielen konnten. Von ihnen erhält Bernhard Langer zudem die Goldene Sportpyramide. (Summe = 102)

 

2017: Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Deutschen Sporthilfe können im Januar erstmals die Sportfans über BILD und auf BILD.de ihre Stimmen abgeben. Magdalena Neuner und Michael Schumacher erhalten die meisten der insgesamt fast 180.000 Stimmen. (Summe = 104)

 

Im Rahmen des Jury-Wahlverfahrens im Frühjahr 2017 werden mit Heike Drechsler, Sven Hannawald, Franz Keller und Lothar Matthäus vier neue Mitglieder aufgenommen. (Summe = 108)

 

Aufnahme von Christian Neureuther als Preisträger der Goldenen Sportpyramide. (Summe = 109)